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  Sonderübersicht zum Thema: Projekt "Modellstadt St. Goar"
 
 
St. Goar, 3. Juni 2013  Bereits vor dem Höchststand des Hochwassers wurden in der Kernstadt von St. Goar
                                  Erdgeschosse überflutet
(im Bild Kauber Pegel 6,97 m; Höchststand des Hochwassers 7,19 m)

Wird die Rhein-Zeitung einen Leserbrief
zu ihrem Artikel über das Hochwasser in St. Goar
vom 4. Juni 2013 unterdrücken?
Vater Rhein reibt sich verwundert die Augen
20130608, St. Goar, wd

Am 4. Juni 2013 veröffentlichte die Rhein-Zeitung auf Seite 15 den Artikel "Noch nie hatte im Juni Vater Rhein so viel Wasser".  Berührt schrieb Frau Eleonore Goedert aus St. Goar einen Leserbrief. Sie bezog sich auf diesen Artikel mit Bild und den dort angegebenen im Internet veröffentlichten Ergänzungen. Sie schickte diesen Leserbrief am 5. Juni mit Fax an die Redaktion der Rhein-Zeitung. Ein paar Minuten später erhielt sie einen Anruf der Redaktion. Frau Goedert wurde vorgetragen, daß "sie einige Punkte nicht differenziert genug sähe. Man könne es so, wie sie es sehe, nicht sehen." Nach etwa zwanzig Minuten Telefonat erklärte Frau Goedert dem Anrufer, sie habe sein Ansinnen und seine Hinweise verstanden. Sie werde überlegen, ob Sie die kritisierten Passagen in seinem Sinne umformulieren werde. Dazu bat sie sich eine Stunde Bedenkzeit aus. Sie werde dem Anrufer telefonisch ihre Entscheidung mitteilen.
 

Gegen 15 Uhr 15 rief Frau Goedert die Rhein-Zeitung an und erklärte, daß Sie den Leserbrief so belassen wolle, wie sie ihn in der Nacht zuvor geschrieben habe.

Bisher scheint der Leserbrief von der Rhein-Zeitung nicht veröffentlicht worden zu sein. Wir veröffentlichen den handschriftlichen Leserbrief von Frau Goedert. Und Verknüpfungen zu dem besagten Artikel der Rhein-Zeitung, wie er im Internet erschien. Der gedruckte Artikel hat eine andere Satzgestaltung und das besagte Bild hat einen andern Bildausschnitt, ist größer und wirkt etwas anders in der gedruckten Version. 

Artikel der Rhein-Zeitung
Bilderreihe der Rhein-Zeitung

 

Der Leserbrief zu dem Artikel "Nie hatte im Juni Vater Rhein so viel Wasser" vom 4. Juni 2013 an die Rhein-Zeitung, den die Redaktion der Rhein-Zeitung ihren Lesern wohl vorenthalten will:

 
 
Die Rhein-Zeitung veröffentlicht den Leserbrief!
Aber, warum geht die Rhein-Zeitung dabei unter die Fälscher?
20130623, St. Goar, wd

Am 14.06.2013 veröffentlicht die Rheinzeitung den besagten Leserbrief unter dem Titel "Zum Lachen ist es nicht". Dabei ändert die Rhein-Zeitung aber an einer Stelle den Text des Leserbriefes ohne deutlich zu machen, daß dies nicht der Wortlaut des Leserbriefes ist. Durch die von der Rhein-Zeitung vorgenommene Änderung wird die Textaussage der betroffenen Passage völlig verfälscht. Zur Veranschaulichung des Sachverhaltes wird die Veröffentlichung der Rhein-Zeitung mit Randmarkierung der geänderten Textstelle und des originalen Leserbriefes - ebenfalls mit Kennzeichnung der betroffenen Textstelle - nachfolgend abgebildet. Die Autorin des Leserbriefes macht am Tag der Veröffentlichung die Rhein-Zeitung auf den Umstand dieser wundersamen Textwandlung aufmerksam und bat um Richtigstellung. Dieser Bitte hat die Rhein-Zeitung, soweit bekannt, bisher nicht entsprochen.

Es bleibt einer Zeitung vorbehalten Leserbriefe zu veröffentlichen oder nicht. Veröffentlicht eine Zeitung auch Leserbriefe, die sich kritisch mit einem bei dieser Zeitung erschienen Artikel auseinandersetzt, ist dies der Meinungsvielfalt und -freiheit zuträglich und dies zu tun, eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
Es bleibt einer Zeitung auch vorbehalten Leserbriefe zu kürzen. Das Faktum der Kürzung sollte dem Zeitungsleser an der Stelle der Kürzung aber ersichtlich gemacht werden.
Was aber gar nicht geht, sind Änderungen des Wortlauts und des Sinngehalts eines Leserbriefes. Absolut unmöglich werden solche Textänderungen, wenn damit der Leser des Leserbriefes betrogen wird. Der Leser wird hier über den Verfasser der geänderten Textpassage und die Tatsache der Textänderung nicht informiert. Er kann nur davon ausgehen die Meinung des Verfassers des Leserbriefes zu lesen.

Die Veröffentlichung des Leserbriefes in der Rheinzeitung, mit der markierten Stelle der Textänderung:
Ein Ausschnitt des Original-Leserbriefes mit der markierten Stelle der Textänderung:
Die Bitte um Richtigstellung, der bis heute von der Rhein-Zeitung nicht nachgekommen wurde:

St. Goar, 4. Juni 2013  Familie Nilgans auf der B 9 (Kauber Pegel 7,14 m)
© 2010-2013 Wolf D. Zinck

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